Nach rund 100 Jahren Betrieb wird das marode Durchlassbauwerk entsprechend des aktuellen Stands der Technik und den aktuellen Erkenntnissen des Hochwasserschutzes erneuert.
Info´s zum Bauwerk
Das Bauwerk hat eine besondere Bedeutung, indem es den Wasserabfluss vom Windebyer Noor in das Hafenbecken und damit in die Ostsee reguliert. Der Neubau weist die gleichen Querschnitte auf wie das Altbauwerk, um das ökologische Gleichgewicht im Noor zu gewährleisten und erhält unter anderem neue, steuerbare Stemmtore als Beitrag zum Hochwasserschutz.
Nach dem Rückbau des alten Noorkanaltunnels besteht zukünftig eine direkte Anbindung des Noors an das Durchlassbauwerk, durch welches auch zukünftig neben der Wasserverbindung die Leitungstrassen für die Ver- und Entsorgung zwischen den nördlichen und südlichen Stadtteilen Eckernfördes verlaufen.
Februar / März 2026
In der Winterzeit wurde die Stahlkontruktion für die erste Seitenwand teilweise in Handarbeit vorbereitet. Zu sehen ist eine der seitlichen Kammern (Arbeitsräume), die später Teile der Steuerung des Bauwerks beherrbergen wird.



Dezember 2025
Um den Beton auch in den Wintermonaten zu trocknen, wurde im Dezember ein provisorischen Dach über die große Baugrube installiert. Ein Blick ins Innere zeigt die frisch gegossene Sohle des Bauwerks, der nun den eingebauten Stahl verdeckt.



November 2025
In diesem Monat wurde die Stahlkontruktion für die Sohle das späteren Tunnelbauwerks eingebaut.






Oktober 2025
Seit Mitte Oktober beginnen die Vorbereitungen für den Verbaukasten des neuen Bauwerks. Um während der Bauzeit das einfallende Wasser über eine Drainageschicht abpumpen zu können, wird an den Längsseiten der Spundwand ein blaues wasserdurchlässiges Vlies und eine Schicht Drainagebeton vorgesetzt.
September 2025
Nach Reinigung der einzelnen drei Kammern wurden die Zwischenwände entfernt. Der Boden wurde um eine weitere Schicht Drainagebeton aufgefüllt.
August 2025
Ende Juli wurde die Stahlkonstruktion, in dem das neue Durchlassbauwerk hergestellt wird, fertig. Im Anschluss wurden die Stahlkammern von Schlamm befreit und es folgte in den drei einzelnen Segementen der Einsatz von Unterwasserbeton in einer Dicke von 2 Metern und in einer Wassertiefe von 4 Metern mit Unterstützung von Tauchern. Die Dichtigkeitsproben waren erfolgreich, im Anschluss konnte das Wasser in den einzelnen Kammer abgepumpt und der Boden gereinigt werden.
Juni 2025
Abbruch der alten maroden Stemmtore, die bisher den Wasseraustausch zwischen Windebyer Noor und Ostsee geregelt hatten und der Einsatz der temporären Rohrleitungen zum Wasseraustausch zwischen Windebyer Noor und Ostsee.
April 2025
Abbruch eines Teilbauwerks des alten Noorkanaltunnels und Einbringen von Spundwänden für die Hochwasserschutzeinrichtung.
Februar 2025
Inbetriebnahme der Pumpenanlage zur Sicherstellung des Wasserausgleichs zwischen dem Windebyer Noor und dem Binnenhafen (Ostsee) während der Bauphase zum Abbruch des alten, maroden Kanalbauwerks.
Januar 2025
Beseitigung von steinigen Hindernissen im Boden und Einbau von Spundwänden.
November 2024
Beginn der Bauarbeiten nach erfolgter Baustelleneinrichtung mit Freilegung und Sondierung der Altbauwerke und Lieferung von Spundwänden.
























